Der Check-up rettet das Leben, ERAS ermöglicht eine schnellere Rückkehr ins Alltagsleben

Eine schnelle Lösung, 100% sicher und effizient dank einer multidisziplinären Diagnostik…

Eine schnelle Lösung, 100% sicher und effizient dank einer multidisziplinären Diagnostik und Vorgehensweise, vorbereitenden Biopsien unter Scanner oder Ultraschall, dank Ärzten, einem Team und technischen Einrichtungen der neuesten Generation, alles vereint an einem einzigen Ort.

Interview mit Professor Jacques Proust, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie sowie Direktor des Medizinischen Präventionszentrums Nescens, und Dr. Jean-Pierre Chevalley, Facharzt für Viszeralchirurgie in der Clinique de Genolier.

Erkennen von Tumoren vor allen Symptomen

Der Check-up ist äusserst wichtig, um das Auftreten von schweren oder behindernden Erkrankungen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs, Knochen- und Gelenkerkrankungen usw.) frühzeitig zu erkennen, bevor sie sich klinisch manifestieren: «Wir verfügen vor Ort über eine sehr fortschrittliche Technologie mit bildgebenden und biologischen Verfahren sowie genetischen oder funktionellen Untersuchungen, die gleichzeitig diagnostisch, prädiktiv und präventiv sind», erklärt Professor Proust. «Im Rahmen von Check-ups werden bei uns mit bildgebenden Verfahren regelmässig Tumore diagnostiziert, ohne dass es Symptome gegeben hat», erklärt Dr. Chevalley.

Das ERAS-Programm: eine bessere Patientenbetreuung vor, während und nach der Operation

Nach einem Eingriff, sei er minimal-invasiv oder, wenn es anders technisch nicht möglich ist, mittels Laparotomie durchgeführt, ist es die Aufgabe der ERAS (Enhanced Recovery After Surgery), die Rekonvaleszenz des Patienten schnell zu verbessern, indem man ihn aktiv einbezieht, um die Auswirkungen der Operation sowie die Aufenthaltsdauer in der Klinik zu reduzieren.

Dieser Ansatz hat die Betreuung von operierten Patienten durch prä-, peri- und postoperative Massnahmen echt revolutioniert, vor allem durch den Wegfall von Sonden und Drains usw. Alles, was den Patienten im Bett festhält, wird vermieden, weil die Immobilisation schädlich ist. Der Patient soll nach der Operation möglichst schnell, auf jeden Fall noch am gleichen Tag, aufstehen und gehen.

Weniger Schmerzen, schnellere Wiederaufnahme der Verdauung, kürzere Hospitalisierung

Vor noch nicht allzu langer Zeit implizierte ein schwerer Eingriff wie eine intestinale Resektion das Legen einer Magensonde für mehrere Tage, weil man einen postoperativen Darmverschluss befürchtete, oder dass die Nähte nicht halten könnten. Der Erfahrungen haben gezeigt, dass die Nähte stark sind und dass im Gegenteil eine rasche Wiederaufnahme der Verdauung eine schnellere Heilung ermöglicht.

Das Anwenden dieser Prinzipien mit einer frühzeitigen Wiederaufnahme der postoperativen Ernährung hat unter anderem zu einer deutlichen Verkürzung der Aufenthaltsdauer im Spital geführt, ohne dass die Quote der Rehospitalisierungen gestiegen ist.

«Der Verzicht auf Katheter, eine gute Analgesie und eine sehr schnelle Mobilisierung ermöglichen parallel mit der raschen Wiederaufnahme der Ernährung die Rückkehr ins Alltagsleben. Man muss auf seinen Körper hören», schlussfolgert Dr. Chevalley.

Das ERAS-Programm wurde zunächst für die Darmchirurgie entwickelt und wurde anschliessend für die Rektum- und Pankreas-Chirurgie sowie für andere Eingriffe und chirurgische Fachgebiete angepasst.

Check-up und spezielle Bilanzen

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Zur Vertiefung

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Fifth Swiss Medical Network Symposium

Treffen Sie Dr. Jean-Pierre Chevalley und andere Spezialisten am 5. Symposium über neue Therapien in der Behandlung von Erkrankungen des Verdauungsapparats am:

Donnerstag, 3. Mai 2018
in der Clinique de Genolier

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